Innenabdichtung

Die Innenabdichtung findet Anwendung bei Gebäuden deren Keller oder Einliegerwohnung so im Erdreich liegt, dass es von Außen ( enormer Kostenaufwandt ) unmöglich ist eine Abdichtung herzustellen. Wie zum Beispiel bei Gebäuden die in Fels gebaut sind oder mehrere Meter im Erdreich stehen.

Die Abdichtung der Innenseite der Kelleraußenwand ist insbesondere bei nichtdrückendem Wasser eine kostengünstige Lösung.

Das Anbringen der Dichtung erfolgt von der Kellerinnenseite. Nach der Reinigung und Egalisierung der entsprechenden Wand werden Spezialschlämme und -putze aufgetragen.

Im Bereich der Innenabdichtung führen wir folgende Arbeiten zur Beseitigung von Schäden an erdberührten Bauteilen durch:

1. Betonverpressung

Trockene gesunde Räume nach professioneller Betonverpressung

Damit können feuchte Wände, Schimmel, Schwammbildung, Salpeter, abblätternde Farbe oder Tapeten verhindert werden. Die hohe Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen sinkt ebenso wie die Heizkosten und der Keller ist wieder bewohnbar. Sollten Sie Probleme mit feuchten Wänden, einem nassen Keller oder in ihrer Garage haben, lassen Sie sich von uns beraten ! Betonverpressungen zur Abdichtung werden für Fugenverpressungen, Flächenverpressungen und Rissverpressungen angewendet. Je nach Größe der undichten Stelle kommen durch die Injektionsbohrung horizontale Kapillarsperren, Sanierputzsysteme, zum Einsatz. Erdberührende Bauteile können so nachträglich abgedichtet werden.


2. Horizontalsperre

Eine sog. nachträgliche Horizontalsperre wird eingebaut, wenn von unten aus den Fundamenten kapillar aufsteigende Feuchtigkeit auftritt.

Dies kann geschehen, wenn die Fundamente noch im Erdreich stehen (meist bei Gebäuden, die vor ca. 1950 entstanden sind),oder bei Gebäuden, in denen die vorhandene Horizontalsperre (Bitumen-Dichtbahn im Mauerwerk) schadhaft ist oder gar fehlt.

Heyen Horizontalstop ist ein patentiertes Material der Fa. Heyen-Bau Chemie, welches der belasteten Wand wieder mehr Stabilität gibt, aber auch gegenüber anderen Produkten seine Elastizität nicht verliert.


3. Salzausblühungen – Sanierung und Schutz

Neben der Anreicherung von Feuchtigkeit, führen Salze im Mauerwerk zu Beschädigungen an der Bausubstanz. Diese werden durch die großen Sprengkräfte, die bei der Kristallisation von gelösten Salzen entstehen, herbeigeführt. Beim Verdunstungsprozess des Wassers wird nach und nach immer mehr gelöstes Salz aus dem Mauerinneren an die Oberfläche transportiert. Wenn die maximal lösliche Konzentration überschritten ist, kristallisieren die Salze aus.

Die häufigste Ursache von Salzausblühungen ist aufsteigende Feuchtigkeit. Von aufsteigender Feuchtigkeit spricht man, wenn die im Erdreich vorhandene Feuchtigkeit durch die Kapillarwirkung des Mauerwerks nach oben aufsteigt.

Unsere Maßnahmen gegen Salzausblühungen

  • Bestimmung der ausblühenden Salzart
  • Herkunft des Wassers bzw. der Feuchtigkeit klären
  • Entfeuchtung der Wand
    • Gründliches Entfernen aller Ausblühungen
    • Aufbringen von geeigneten Sanierputzen
  • Weiteres Eindringen von Feuchtigkeit bzw. Wasser verhindern durch z.B. Horizontalsperren (siehe Punkt 2.), Druckwasserabdichtung, Außenabdichtung